<HTML><HEAD><TITLE>Solidarischer Lerndienst in Chichigalpa, Nicaragua 1996</TITLE></HEAD>
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<H2 align=center>Der Solidarische Lerndienst</H2>
<H4 align=center>Die Idee</H2>
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Im Bereich der Entwicklungsarbeit hat EIRENE die Erfahrung gemacht, da&szlig; die Freiwilligen nicht nur Wissen und Erfahrung vermitteln. Sie k&ouml;nnen auch von den Menschen, den Gesellschaften, Kulturen und Problemen anderer L&auml;nder lernen. Niemand erwartet, da&szlig; Entwicklungshelfer Armut, Ungerechtigkeit und Unterdr&uuml;ckung beseitigen. Ein gerechteres Zusammenleben aller Menschen kann nur m&ouml;glich werden, wenn mit einer ver&auml;nderten Wirtschaftsordnung neue Rahmenbedingungen geschaffen werden. Das betrifft Einzelaspekte wie<P>
<ul>
<li>den bewu&szlig;ten Umgang mit Ressourcen
<li>den Schutz und Erhalt der Umwelt
<li>ein gerechteres Welthandelssystem.<P>
</ul>
Dazu geh&ouml;rt auch, da&szlig; ein intensiver Erfahrungsaustausch zwischen Nord und S&uuml;d stattfindet. F&uuml;r uns in Mitteleuropa hei&szlig;t das, auf die Menschen in den armen L&auml;ndern zu h&ouml;ren, ihre Anliegen solidarisch hier direkt zu Wort kommen lassen. Die Freiwilligen k&ouml;nnen ein Sprachrohr der Menschen sein, mit denen sie w&auml;hrend ihres Dienstes zusammen leben. 
Auf diesem Hintergrund hat EIRENE das Programm des Solidarischen Lerndienstes eingerichtet. <P>
<BR>


<H4 align=center>Das Ziel</H4>



Neben der F&ouml;rderung des Projektes ist es ein besonders wichtiges Ziel, den Dialog zwischen Aktions- und Solidarit&auml;tsgruppen und den Basis- und Selbsthilfebewegungen in der Dritten Welt zu verst&auml;rken. Durch gegenseitiges Voneinander-Lernen wird eine Br&uuml;cke der Verst&auml;ndigung zwischen V&ouml;lkern und Kulturen m&ouml;glich. Durch den Bezug der Freiwilligen zu einem Unterst&uuml;tzerkreis soll ein direkter Dialog zwischen "S&uuml;d" und "Nord" erm&ouml;glicht werden.
Die EIRENE-Freiwilligen leben und arbeiten auf einer Stufe mit der Bev&ouml;lkerung im Gastland. Anders als beim traditionellen Entwicklungsdienst nehmen sie keine F&uuml;hrungsaufgaben innerhalb ihres Projektes wahr.<P>
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