<html><head><title>Felix Seyfarth @ Chichigalpa, Nicaragua 1996</title></head>
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<h2 align="center">Überblick</h2><p>
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Auf der Suche nach einer Möglichkeit,  einen Entwicklungsdienst an Stelle des Zivildienstes zu absolvieren, lernte ich den Internationalen Christlichen Friedensdienst <a HREF="organisation.html#eirene">EIRENE</a> kennen. EIRENE ist eine der von der Bundesregierung anerkannten Trägerorganisation für einen Entwicklungsdienst. Im Rahmen des EIRENE-Programms gibt es die Möglichkeit, einen solchen Dienst zu leisten. 
Ganz konkret: Statt Wehrdienst werde ich ab April 1996 in Chichigalpa, einer kleinen Stadt im Nordwesten Nicaraguas, in der katholischen Gemeinde San Blas einen 17 Monate langen Freiwilligendienst leisten.
<img border="1" hspace="10" vspace="10" SRC="janpix/volcano.jpg" Align="left" WIDTH="198" HEIGHT="137">Wieso Nicaragua, wieso Chichigalpa, wieso San Blas? - Zwischen dieser Gemeinde und der evangelischen Stephanusgemeinde in Garbsen (bei Hannover) besteht seit 15 Jahren eine Partnerschaft. Die Zusammenarbeit der beiden Gemeinden im <a HREF="organisation.html#commite">Comité San Esteban</a> erstreckt sich auf verschiedene Bereiche:
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<li>eine Nähschule wurde gegründet,
<li>ein Heim für obdachlose alte Menschen wurde ins Leben gerufen,
<li>Schulmaterialien, Brillen und Medikamente wurden gespendet.
<li>ein Zentrum für arbeitslose Jugendliche wird eingerichtet.
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Aus den Berichten der Freiwilligen, die vor mir dort ihren Dienst geleistet haben, weiß ich, daß meine Arbeit dort nicht auf eines dieser Projekte beschränkt sein wird.
Der Solidarische Lerndienst eines Freiwilligen wird mit Hilfe eines sogenannten <a HREF="uk.html">Unterstützerkreis</a> finanziert. Eine  Gruppe am Projekt interessierter Menschen begleitet und trägt den Freiwilligen während seines Dienstes. Mit diesem Brief möchte ich Sie und Euch ansprechen und einladen, meinen Dienst in Nicaragua moralisch und finanziell zu unterstützen.
Mit Briefkontakt, dem Rundbrief (in 6-wöchigem Abstand) und persönlichen Berichten möchte ich eine lebendige Verbindung zu meinem Unterstützerkreis schaffen. Meine Hoffnung ist es, durch einen breiten Dialog mit Menschen hier und dort eine Brücke zu bauen.

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